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Wohnungssuche in Berlin ist nicht das leichteste

Immer wieder habe ich Wochenenden in Berlin verbracht und mich bei jedem Besuch immer mehr in die einzigartige Stadt verliebt, nicht nur in das bekannte Brandenburger Tor oder die Einkaufmeile sowie die zahlreichen Restaurants und Diskotheken haben mich überzeugt, auch die Menschen sind sehr offen und hilfsbereit.

Es dauerte eine Weile bis ich mich entschlossen hatte, Berlin sollte meine neue Wahlheimat werden. Nachdem ich einen neuen Job gefunden hatte, ging es an die Wohnungssuche. Hier bietet Berlin wirklich für jeden Geschmack etwas, von schönen, großen WG-Zimmern bis hin zu einem einzigartigen Loft, dabei kommt es wohl eher auf den Geldbeutel an, doch wenn man sich etwas bemüht lässt die richtige Bleibe nicht lange auf sich warten.

Jedes Jahr, so wie mir ein paar alteingesessene Berliner berichtet haben, finden über 40000 Neu-Berliner den Weg in diese Stadt und deswegen ist es nicht mehr so einfach wie vor ein paar Jahren eine schöne, geeignete Bleibe zu finden, die auch noch bezahlbar ist.

Wo sucht man in Berlin die passende Wohnung?

Wo finde ich eine Wohnung, die genau die Anforderungen erfüllt, die mir wichtig sind – das war die erste Frage, die ich mir gestellt hatte, bevor ich mit meiner Suche anfangen konnte. Die Antwort war irgendwie klar: das Internet, dort muss ich doch was finden! Und ich kann mir auch gleich Fotos von der Wohnung anschauen, aber welche Seite im Internet ist die Richtige?
Sehr schnell stieß ich auf Seiten wie wg-gesucht.de (aber wollte ich in einer WG leben?) , Immoeinfach.de und Immobilienscout24.de.

Eigentlich habe ich eine bezahlbare Wohnung für mich alleine gesucht, aber dennoch riskierte ich einen Blick auf die Seite wg-gesucht.de und fand dort alles Mögliche, total durchgeknallte WGs bis hin zu… wie man so sagt…Langweilern.

Ich dachte mir vielleicht ziehe ich erst mal in eine WG, damit ich fürs Erste eine Bleibe habe und suche dann, wenn ich in Berlin bin und mich ein bisschen eingelebt habe, von Berlin aus in aller Ruhe eine passende Wohnung. Also schaute ich mir auf der Seite wg-gesucht.de ein paar Inserate an und fand auch sehr schnell Angebote, die für mich ansprechend waren – gleich einen Termin vereinbart und los ging es.

Meine Besichtigungen

Ich sag Euch bei meinen Besichtigungen habe ich so einiges erlebt, vorab erst mal so ein WG-Zimmer kostet im Durchschnitt in Berlin so um die 420 Euro.
Die einzelnen Zimmer, die ich mir angeschaut hatte, waren fast alle sehr ansprechend, eben wie auf den Bildern zuvor im Internet, jedoch die Vermieter waren teilweise wirklich komisch.

Viele der Vermieter wollten keinen Mietvertrag machen, doch dieser war sehr wichtig für mich, denn ich brauchte ja etwas in der Hand, damit man mich nicht einfach vor die Türe setzen konnte. Ich denke viele möchten keinen Mietvertrag geben, weil der eigentliche Bewohner des WG-Zimmers gerade im Urlaub ist oder vorübergehend woanders arbeitet oder studiert und irgendwann wieder zurück in sein Zimmer möchte, doch das war mir zu gefährlich, denn die Möglichkeit von heute auf morgen wieder rausgeschmissen zu werden, hätte mich schon belastet.

Einige Vermieter wollten die Miete sofort in bar haben, auch das fand ich komisch, denn eigentlich wird die Miete doch monatlich gezahlt, warum das Geld in bar abgeben?
Nein, ich wollte einen klaren Mietvertrag mit sämtlichen Details haben und meine Miete, so wie es eigentlich üblich ist, einmal im Monat überweisen, doch genau das stellte sich als sehr schwierig heraus, somit fand ich genau zwei Vermieter, die für mich seriös waren von insgesamt 12 WG-Zimmern, die ich mir angeschaut hatte. Und entschied mich für die Wohnung mit dem größeren Bad und der geringeren Miete =)