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Berlin und Umgebung immer anders erkunden

In Berlin gibt es neben den klassischen „Orten“, die wohl viele Berliner und Nicht-Berliner mal besucht haben, auch besondere Ziele, für die sich auch eine weitere Anreise lohnt. Ein paar von meinen Liebsten möchte ich Euch hier vorstellen.

Ein Ausflug nach Potsdam-Babelsberg

Ein Ausflugsziel, welches ich gleich während meines ersten Jahres besucht habe, muss ich Euch unbedingt näherbringen, denn ich war in Potsdam, genauer gesagt in Babelsberg – ein Traum. In Potsdam befindet sich der Filmpark Babelsberg, wo Ihr die bekannten Babelsbergstudios findet, aber auch der Park Babelsberg mit verschlungenen Wegen, alten Bäumen, einem Schloss und herrlichem Wasserblick. Hier kann man im Sommer picknicken und die Ruhe genießen.

Ich habe bei meinem ersten Besuch auch die Studios besucht, weil ich mir dachte, wenn ich schon in Potsdam bin, möchte ich diese Studios unbedingt einmal gesehen haben und die Studios waren einen Besuch wert. Ich habe so viele Kulissen gesehen, die ich aus dem Fernsehen kannte und ich muss Euch sagen, das live zu erleben war schon ein riesiger Unterschied im Vergleich zum Fernsehprogramm. In Potsdam könnt Ihr aber auch sehr gut und vor allem lecker Essen gehen. Mein Tag in Potsdam war unvergesslich.

Auskundschaften verlassener Orte

Vielleicht gehört Ihr auch zu den Menschen, die immer wieder offen für Neues sind und unbekannte Orte gerne erkunden, da seid ihr in Berlin genau richtig. In Berlin findet Ihr so einige verlassene Orte, die Euch faszinieren werden. Ihr könntet die Beelitzer Heilstätten besuchen oder das Funkhaus Grünau, aber auch die Pankower Schwimmhalle verbirgt etwas Mystisches.
Ich lebe nun schon einige Jahre in Berlin und muss sagen, es wird niemals langweilig, egal ob im Sommer oder im Winter, ich entdecke immer wieder neue, spannende Dinge, Orte, Straßen und Ausflugsziele, die mir noch gar nicht bekannt waren. Eine faszinierende Stadt, die für mich eine neue Heimat geworden ist.

Mehr Muckies und Spaß – Boulderhallen

Habt Ihr schon mal von der Sportart Bouldern gehört? Mir sagte dieser Name so gar nichts, als ich das erste Mal davon gehört hatte, aber eine Freundin schleppte mich mit und da ich immer wieder gerne neue Sachen ausprobiere, stand für mich gleich fest, dass ich Bouldern kennenlernen möchte.

Was ist nun genau Bouldern? Bouldern ist der sogenannte Klettersport. Ihr bekommt keine Gurte um den Körper und werdet auch nicht an einem Seil befestigt, somit kann es gleich losgehen. Das einzige was Ihr braucht sind Eure Hände, ein bisschen Power, ein wenig Kreide gegen das Rutschen und dehnbare Kleidung.

Ihr klettert verschiedene Wände hoch, alleine oder zu zweit. Anfangs könnt Ihr Euch an einfachen Strecken (es geht hier nach der Farbe) probieren und später, wenn Ihr etwas sicherer seid, könnt Ihr auch die schwierigeren Wege besteigen, aber keine Angst – es ist, wenn ihr das wollt, immer jemand bei Euch, der Euch Hilfestellung gibt und der Boden ist durch riesige Matten gesichert, die einen Sturz abfedern. In Berlin befinden sich so einige, der sogenannten Boulderhallen, so dass Ihr mit Sicherheit auch in Eurer Nähe eine solche Halle finden werdet.

Büroflächen für junge Start-ups in Berlin

Berlin ist nicht nur die Stadt für Feierwütige, sondern kümmert sich auch um jeden, der seinen Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen möchte. Doch wer sich selbstständig macht und zu den neuen Start-ups gehören möchte, benötigt einen passenden Standort… eventuell ein eigenes Büro.

Nicht genügend Flächen

Die Anmietung für Büros in Berlin ist mindestens genauso schwer wie die passende eigene Wohnung zu finden. Nun wurde ein Projekt ins Leben gerufen, durch das es gerade Künstlern einfacher gemacht werden soll, ein passendes Büro oder Atelier zu finden.

Die Stadt Berlin gestaltet zum einen das alte Postamt auf der Palisadenstraße in Friedrichshain um, genauso wie ein großes Bauwerk der ehemaligen Agfa-Fabrik in Treptow. An diesen Orten sollen über kurz oder lang einzelne Büros oder Ateliers für Gründer entstehen, die preiswert sind und über eine ausreichende Größe verfügen.

Berlin möchte sein Image noch mehr aufbessern

Gerade die unterschiedlichsten Künstler, die sich in Berlin niedergelassen haben, sind wichtig für das Image der Stadt, doch es gibt mehr Künstler in Berlin als Büroflächen und da fängt die Suche wieder an. Die Nachfrage nach Büroflächen stieg im letzten Jahr um einige Prozent und nicht jeder Gründer kann von sich behaupten, bereits eine Bürofläche gefunden zu haben. Daher ist es der Stadt Berlin wichtig, neue, geeignete Büroräume zu sanieren und Gründern diese zur Verfügung zu stellen.

Viele alteingesessene Firmen sind von dem Umbau der Agfa-Fabrik und des Postamtes nicht begeistert, nicht dass sie den neuen Gründern nicht eine Chance gönnen sich zu verwirklichen, nein! die Stadt Berlin hat ein großes Augenmerk auf die Start-ups geworfen und versucht diese, wo es geht, zu unterstützen. Somit werden bei Neuvermietungen Gründer bevorzugt und alteingesessene Firmen befürchten zu kurz zu kommen.

Berlin verändert sich…

Berlin ist und bleibt die Stadt für jeden, der sich verwirklichen möchte. Jeder, der eine Chance sucht, kann mit ein bisschen Engagement in Berlin seine Träume erfüllen, nicht nur beruflich, sondern auch die Freizeitgestaltung lässt in Berlin keine Langeweile aufkommen und ist deshalb so anziehend für junge Unternehmen und Künstler. Das wird sich hoffentlich auch nicht ändern!

Leben in Berlin – Veränderungen, Umzug und noch einer…

Nachdem ich mich letztendlich für eine der seriösen Wohnungen entschieden hatte, ging der Umzug los, doch das war echt nicht so leicht, Ihr solltet alles vorher klären, ob Ihr Pflanzenliebhaber seid, ob Ihr Tiere mitbringt, selbst wenn Ihr Veganer seid – erzählt es bei der Wohnungsbesichtigung, denn ich hatte nachher das Problem, dass einer in meiner WG gegen Pflanzen allergisch war und ich meine geliebten Pflanzen nicht mitnehmen durfte. Im Kühlschrank gab es ein Fach nur für mich alleine und da ich auf meine Ernährung achte, sahen meine Mitbewohner schnell, dass ich Veganer bin und was sag ich euch… der Hohn ließ nicht lange auf sich warten.

Schutz vor Luxussanierungen und Eigentumswechsel?

Da in Berlin die Nachfrage nach Wohnungen immer mehr steigt, haben sich einige Bauherren und auch Wohnungsinhaber dazu entschlossen, ihre Wohnungen zu sanieren und diese dann extrem überteuert anzubieten.

Da die Angebote nach einer Wohnung immer mehr zurückgingen, war jeder, der auf der Suche war dankbar eine Wohnung zu finden und auch bereit diese überteuerten Mieten zu zahlen, doch hier stellte sich schnell heraus, dass sich diese Wohnungen nur noch Menschen leisten konnten, die finanziell etwas besser dastanden als Andere und dies wollte die Stadt Berlin verhindern, denn Menschen, die kein finanzielles Polster hatten, konnten sich keine Wohnung mehr leisten.

Die Lösung hier ist der Milieuschutz, mit diesem konnte die soziale Struktur erhalten bleiben und es wurden nicht reiche und arme Menschen voneinander getrennt.

Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen

…das ist ein lukratives Geschäft für alle Wohnungsinhaber, denn hier wird nur mit den Reichen verdient. Wohnungen, die saniert wurden, werden zu überteuerten Preisen angeboten und sozial schwache Familien müssen sich eine neue Bleibe suchen. Auch in diesem Fall hat die Stadt Berlin nun angefangen, dem einen Riegel vorzuschieben. Dass es auch Stadtbezirke gibt, in denen der Milieuschutz greift… und es werden im Laufe der Zeit immer mehr Gebiete werden…

Für mich war es bei der Suche sehr hilfreich auch eine Wohnung in dem Bereich zu finden, wo der Milieuschutz bereits greift, denn eine Eigentumswohnung oder eine frisch sanierte Wohnung, wo die Preise gestiegen sind, konnte ich mir nicht leisten.

Meine Suche war nach fast zwei Jahren WG Leben endlich erfolgreich. Ich fand eine kleine, bezahlbare und schöne Wohnung und genieße jeden Moment mein Reich. Ich weiß es jetzt wirklich zu schätzen, in meinen eigenen vier Wänden zu leben und keine Rücksicht auf Mitbewohner nehmen zu müssen. Meine erste Maßnahme war, dass ich mir unzählige Pflanzen gekauft habe, denn in meiner eigenen Wohnung hat es keinen interessiert.

Meine liebsten Orte und Cafés zum Arbeiten, Entspannen und Feiern in Berlin

Selbstverständlich bin ich nicht nur nach Berlin gekommen, um zu arbeiten, nein – die Wochenenden sind zum Feiern da und da ist es selbstverständlich, dass ich mich anfangs erst mal auf die Suche gemacht habe nach Cafés und Locations allgemein, die meinen Wünschen entsprechen. Ich musste feststellen, dass Berlin so einige Angebote aufzuweisen hat, ein paar davon, die wie ich finde zu den besten zählen, möchte ich etwas näher beschreiben.

Hierzu gehört beispielsweise das betahaus in Kreuzberg. Hier tummeln sich sehr viele Menschen, denn hierbei handelt es sich um eine Art Café, welches aber schon sehr modern gehalten ist. Im betahaus findet man in der Woche viele Menschen, die studieren oder sich ihre Arbeit mit „nach Hause“ genommen haben, denn im betahaus kann man arbeiten und lernen in schöner Atmosphäre und dazu einen Drink genießen.

Hier braucht man auch keine Angst zu haben, wenn man mal nichts bestellt, der Kellner wird nicht aufdringlich und bittet auch niemanden zu gehen.

Doch auch das Prachtwerk in Neukölln hat mir sehr gut gefallen, denn der Kaffee, den man hier bekommt, ist einzigartig. Hier finden sich allerdings eher Menschen zusammen, die die Kunst lieben, denn das Prachtwerk lebt von seiner Kunst. Ich habe noch viele weitere Locations besucht und muss sagen, egal wo man hingeht, man findet schnell „sein“ Café oder seine Kneipe. Berlin lebt und trifft sich Tag und Nacht und die Menschen heißen einen sehr schnell willkommen und nehmen einen immer direkt in ihre Runde auf.

Wo in Berlin befinden sich die besten Feiermöglichkeiten?

Diese Frage kann ich schnell beantworten, denn sicherlich kommt man auf seine Kosten in Kreuzberg: Hier muss man unbedingt die Schlesische Straße besucht haben. Wer sich auf einen Diskoabend einstellen möchte und feierwütig ist, der sollte ins Watergate oder Lido gehen, hier ist am Wochenende immer richtig was los. Es finden auch unter der Woche regelmäßig Konzerte statt. Auch der Club der Visionäre und der Arena Club sind beide sehr gut besucht. Die Schlesische Straße ist bekannt als Partymeile und da ist es nicht verwunderlich, dass man hier immer mehr Touristen trifft.

Sehr schön ist in Berlin, das man einen Club neben dem Anderen vorfindet und man so die Auswahl gleich Tür an Tür hat. Ich habe mir die Clubs an unterschiedlichen Wochenenden angesehen und bei jedem Besuch neue Leute kennengelernt, mit denen ich mich selbst nach Jahren immer wieder treffe. Die Berliner sind sehr aufgeschlossen und zeigen Neuberlinern, wie mir damals, die guten Clubs sehr bereitwillig.

Selbstverständlich findet man nicht nur gute Clubs in Kreuzberg oder Mitte, auch der Tiergarten oder Moabit hat so einiges zu bieten, wo hingegen ich anfangs etwas zurückhaltend war, was Moabit angeht, da man von diesem Stadtteil nicht nur Gutes gehört hat. Doch mittlerweile bin ich auch gerne in Moabit unterwegs, denn es ist gar nicht so schlimm wie sein Ruf.

Entspannt in Berlin arbeiten, wo kann man hingehen?

Zuhause arbeiten ist meistens nicht so einfach, wie ich feststellen musste, denn man wird ständig abgelenkt oder schafft es einfach nicht, sich so richtig aufzuraffen und da hat mir eine gute Freundin verschiedene Cafés vorgeschlagen, die ich natürlich gleich testen musste und die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Eines der wohl beliebtesten ist das betahaus, wie oben bereits erwähnt, hier trifft man sich und kann in entspannter Atmosphäre arbeiten und gleichzeitig die Seele baumeln lassen. Besonders hat mich jedoch das Agora Collective in Neukölln angesprochen, denn hier fühlt man sich geborgen und ein bisschen wie zuhause. Das Agora Collective verfügt über mehrere Etagen, wobei sich in der unteren Etage ein Café befindet und wenn man sich so umschaut, kann man schöne Apfelbäume entdecken und findet viele Pflanzen vor.

Ich habe mich jedoch auch sehr wohl gefühlt in dem Buchladen Shakespeare & Sons. Der Buchladen befindet sich in Friedrichshain und einen weiteren findet man im Prenzlauer Berg. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit und nachdem man sich ein bisschen unterhalten hat, findet man genug Zeit, um sich seiner eigentlichen Arbeit zu widmen oder einfach nur ein Buch zu lesen. Jedoch muss ich dazu sagen, dieser hübsche kleine Buchladen ist englischsprachig. Des Weiteren bekommt man hier einzigartige Bagels, die wie mir viele Berliner bestätigt haben, wohl die besten Bagels der Stadt sein sollen und ich muss sagen, dem stimme ich uneingeschränkt zu.

Fahrrad fahren in Berlin macht manchmal Spaß

In Berlin besitzt jeder dritte Einwohner ein eigenes Auto und manche Familien sogar zwei oder drei Autos, was für Berlin einfach viel zu viel ist und somit möchte man in naher Zukunft an die Bürger appellieren, sie mögen mehr mit dem Fahrrad fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Dafür wird natürlich bei immer mehr Menschen in der Stadt auch mehr Platz für Fahrräder zum Abstellen und Fahren und ein Ausbau des Nahverkehrs erforderlich. Nach den neusten Wahlen soll gerade dieser Weg nun mehr unterstützt werden durch mehr Fahrradwege, mehr Fahrradständer, autofreie Gebiete und zum Beispiel ebenso durch neue Straßenbahnanbindungen und U-Bahnlinien.

Bessere Luft, mehr Ruhe und ich bin schneller am Ziel

Der Gebrauch von einem Fahrrad hat viele Vorteile und da steht an oberster Stelle nicht unbedingt nur die Umwelt, die zwar ein sehr wichtiger Faktor ist, nein – der Geldbeutel. Der Gebrauch von einem Fahrrad ist günstig und, wie ich selber feststellen musste, bin ich sogar schneller an meinem Arbeitsplatz als es mit dem Auto der Fall wäre, denn ich kann jedem Stau entkommen und durch die zumindest auf meiner Strecke zahlreich vorhandenen Fahrradwege bin ich schnell und konnte meinen Arbeitsweg um 10 Minuten verkürzen.

Bei weniger Autoverkehr werden natürlich weniger Abgase, Feinstaubpartikel und Stickoxide… alle extrem schädlich für uns Menschen, aber auch für die Pflanzen und Tiere in der Stadt… in die Luft befördert. Und nach den Klimazielen Berlins ist das ohnehin eine Vorgabe für die zukünftige Stadtplanung.

Ich hoffe ja drauf, dass es bald richtige Fahrradautobahnen gibt, bis dahin hat man wenigstens einmal im Jahr die Möglichkeit als Fahrradfahrer auf der Stadtautobahn zu fahren – ein Traum im Vergleich zu manchen Radwegen – und gleichzeitig eine gute Möglichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen.

Außerdem gibt es auch noch einmal im Monat so ein Treffen von “Fahrrad-Begeisterten”, die als Kolonne über Berlins Straßen fahren. Schaut bei Interesse mal im Netz… vielleicht sieht man sich!

Das Fahrrad, eine gute Alternative zum Auto

Mit dem Fahrrad können Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten schnell und flexibel erreichen und die Stadt Berlin arbeitet stetig daran, die Fahrradwege auszubauen und ebenso an der Möglichkeit, das Fahrrad bei Bedarf kostengünstig in Bussen und Bahnen mitnehmen zu können.
Wenn es mal unbedingt ein Auto benötigt, kann man sich in Berlin auch problemlos eines leihen. Es gibt viele Carsharing-Angebote von privater Hand oder auch von offiziellen Firmen.

Ich hatte mich anfangs, als ich neu in Berlin war, auch dafür entschieden Berlin mit dem Fahrrad zu erkunden und ich muss sagen, dass dies eine wunderbare Idee war.

Ich habe so viele Dinge sehen können, die einem vom Auto aus verborgen geblieben wären, da man gar nicht so genau schauen kann, denn man muss sich ja eher auf den Verkehr konzentrieren und der ist in Berlin bis jetzt nicht zu verachten.

Es wird kalt und grau… Winter in Berlin

Als ich meinen ersten Winter in Berlin erlebt hatte, war ich schon sehr fasziniert, denn die Bäume, Straßen und Häuser sehen alle aus, als ob sie mit einer Schneedecke zugedeckt worden wären, doch es ist auch bitterkalt und man hat nicht so richtig Lust, das Haus zu verlassen. Sicherlich fällt einem dann schon mal die Decke auf den Kopf, so ging es mir auch. Hier habe ich daher ein paar Tipps für Euch, wo Ihr so hingehen könnt – trotz der Kälte.

Schwingt die Kufen. Meine Eislaufbahn

In Berlin gibt es fast in jedem Stadtteil eine eigene Eislaufbahn und da ich persönlich sehr gerne eislaufe, habe ich viel Zeit auf einer dieser Bahnen verbracht. Es gibt aber nicht nur Bahnen, die in geschlossenen Räumen sind, auch Bahnen im Freien sind mehr als genug vorhanden.

Mir persönlich hat am besten die Eislaufbahn in Charlottenburg gefallen, denn diese war für mich persönlich ein Highlight, welches ich so noch nie gesehen hatte. Die Eislaufbahn in Charlottenburg befindet sich auf einem Häuserdach des Bikini. Hier solltet Ihr unbedingt mal hinfahren.

Warm statt kalt – Türkische Bäder

Auch sehr schön sind die türkischen Bäder. In dem Hamam, welches sich im Frauenzentrums der Schokoladenfabrik befindet, werdet ihr ein tolles, türkisches Bad vorfinden, welches gerade für Frauen gedacht ist… und im Sultan Hamam kann jeder entspannen, egal ob frau oder Mann.

Vielleicht ist es euch lieber, solch ein Bad auch hier separat von Männern und Frauen zu genießen, auch daran wurde gedacht und es wurden separate Männer- und Frauentage eingerichtet.

Geht nur mit ausreichend Schnee: Rodelbahnen

Es schneit mal wieder, was kann man dann nur unternehmen? Ich würde sagen, die Antwort liegt auf der Hand, besucht doch einfach mal den Teufelsberg oder auch den Volkspark in Friedrichshain. Hier könnt Ihr nach Herzenslust rodeln. Ich habe einige schöne Stunden beim Rodeln verbracht und hatte eine Menge Spaß, denn rodeln ist nicht nur was für Kinder.

Solltet Ihr keinen eigenen Schlitten besitzen, ist das gar kein Problem, Ihr müsst Euch nicht erst einen Schlitten kaufen gehen, denn in Kreuzberg gibt es ein Geschäft, in dem Ihr Euch fürs Erste einen Schlitten leihen könnt und wenn Ihr Spaß am Rodeln habt, könnt Ihr Euch später immer noch einen Schlitten kaufen.

Ich war mit ein paar Freunden des Öfteren rodeln, wir haben eine Thermoskanne mit Glühwein gefüllt und eine mit Tee, uns ein paar Leckeren eingepackt und den Tag auf der Rodelbahn verbracht. Es war unglaublich schön.

Kochkurs gefällig?

Nicht immer hatte ich Lust, den eisigen Tag auf der Rodelbahn zu verbringen und bin dann durch eine Bekannte zu einem Kochkurs gestoßen, ja kochen war noch nie so meins, daher dachte ich, so ein Kochkurs wäre genau das Richtige für mich und was soll ich Euch sagen, es hat eine Menge Spaß gemacht.

Kochkurse werden in Berlin genügend angeboten, beispielsweise im Kochhaus oder auch im Veganz, doch hier wird nur vegan gekocht. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit sich in Berlin einen Koch zu buchen, eine lustige Idee wie ich finde, denn der Koch kommt zu Euch nach Hause und zaubert Euch Leckereien zu. Solch einen Koch findet Ihr beispielsweise im Internet auf der Seite Kitchensurfing.

Wohnungssuche in Berlin ist nicht das leichteste

Immer wieder habe ich Wochenenden in Berlin verbracht und mich bei jedem Besuch immer mehr in die einzigartige Stadt verliebt, nicht nur in das bekannte Brandenburger Tor oder die Einkaufmeile sowie die zahlreichen Restaurants und Diskotheken haben mich überzeugt, auch die Menschen sind sehr offen und hilfsbereit.

Es dauerte eine Weile bis ich mich entschlossen hatte, Berlin sollte meine neue Wahlheimat werden. Nachdem ich einen neuen Job gefunden hatte, ging es an die Wohnungssuche. Hier bietet Berlin wirklich für jeden Geschmack etwas, von schönen, großen WG-Zimmern bis hin zu einem einzigartigen Loft, dabei kommt es wohl eher auf den Geldbeutel an, doch wenn man sich etwas bemüht lässt die richtige Bleibe nicht lange auf sich warten.

Jedes Jahr, so wie mir ein paar alteingesessene Berliner berichtet haben, finden über 40000 Neu-Berliner den Weg in diese Stadt und deswegen ist es nicht mehr so einfach wie vor ein paar Jahren eine schöne, geeignete Bleibe zu finden, die auch noch bezahlbar ist.

Wo sucht man in Berlin die passende Wohnung?

Wo finde ich eine Wohnung, die genau die Anforderungen erfüllt, die mir wichtig sind – das war die erste Frage, die ich mir gestellt hatte, bevor ich mit meiner Suche anfangen konnte. Die Antwort war irgendwie klar: das Internet, dort muss ich doch was finden! Und ich kann mir auch gleich Fotos von der Wohnung anschauen, aber welche Seite im Internet ist die Richtige?
Sehr schnell stieß ich auf Seiten wie wg-gesucht.de (aber wollte ich in einer WG leben?) , Immoeinfach.de und Immobilienscout24.de.

Eigentlich habe ich eine bezahlbare Wohnung für mich alleine gesucht, aber dennoch riskierte ich einen Blick auf die Seite wg-gesucht.de und fand dort alles Mögliche, total durchgeknallte WGs bis hin zu… wie man so sagt…Langweilern.

Ich dachte mir vielleicht ziehe ich erst mal in eine WG, damit ich fürs Erste eine Bleibe habe und suche dann, wenn ich in Berlin bin und mich ein bisschen eingelebt habe, von Berlin aus in aller Ruhe eine passende Wohnung. Also schaute ich mir auf der Seite wg-gesucht.de ein paar Inserate an und fand auch sehr schnell Angebote, die für mich ansprechend waren – gleich einen Termin vereinbart und los ging es.

Meine Besichtigungen

Ich sag Euch bei meinen Besichtigungen habe ich so einiges erlebt, vorab erst mal so ein WG-Zimmer kostet im Durchschnitt in Berlin so um die 420 Euro.
Die einzelnen Zimmer, die ich mir angeschaut hatte, waren fast alle sehr ansprechend, eben wie auf den Bildern zuvor im Internet, jedoch die Vermieter waren teilweise wirklich komisch.

Viele der Vermieter wollten keinen Mietvertrag machen, doch dieser war sehr wichtig für mich, denn ich brauchte ja etwas in der Hand, damit man mich nicht einfach vor die Türe setzen konnte. Ich denke viele möchten keinen Mietvertrag geben, weil der eigentliche Bewohner des WG-Zimmers gerade im Urlaub ist oder vorübergehend woanders arbeitet oder studiert und irgendwann wieder zurück in sein Zimmer möchte, doch das war mir zu gefährlich, denn die Möglichkeit von heute auf morgen wieder rausgeschmissen zu werden, hätte mich schon belastet.

Einige Vermieter wollten die Miete sofort in bar haben, auch das fand ich komisch, denn eigentlich wird die Miete doch monatlich gezahlt, warum das Geld in bar abgeben?
Nein, ich wollte einen klaren Mietvertrag mit sämtlichen Details haben und meine Miete, so wie es eigentlich üblich ist, einmal im Monat überweisen, doch genau das stellte sich als sehr schwierig heraus, somit fand ich genau zwei Vermieter, die für mich seriös waren von insgesamt 12 WG-Zimmern, die ich mir angeschaut hatte. Und entschied mich für die Wohnung mit dem größeren Bad und der geringeren Miete =)

Blick in den Speckgürtel: Falkensee breitet sich aus

Die 24 km westlich von Berlin gelegene Stadt Falkensee nimmt stetig an Größe zu. Doch so wie ich gelesen habe, gibt es trotz des Baubooms und Fortschritts auch immer wieder erhebliche Verzögerungen und Probleme.

Bereits in den 90ern Jahre sollte Falkensee einen neuen Stadtteil bekommen. Der Akazienhof sollte der Name des Stadtteils werden, der zwischen der Bahnhofstraße und der Akazienstraße mit Wohnungen bebaut werden sollte.

Es sind alte Pläne, die wieder zum Leben erweckt wurden. Der Abgeordnete Thomas Fuhl konnte sich noch gut an die damaligen Diskussionen aus den 90ern Jahren erinnern.

 

Keine Entwicklung mehr

Nachdem die Straßen, Lampen und Bürgersteige entstanden, blieb die Entwicklung aber auf der Strecke liegen. Es entstanden lediglich 15 Grundstücke, die mit Einfamilienhäusern bebaut wurden.

Seit mehr als zwölf Jahren passierte dann nichts mehr. Die Straßen sind mit Gras zugewachsen und die geplanten Wohnungen wurden nicht mehr gebaut.

Nun soll endlich etwas passieren und der vergessene Stadtteil aus dem langen Winterschlaf geholt werden. Ich bin gespannt.

Der neue Entwurf

Der neue Entwurf stellt Folgendes dar: Die bereits vorhandenen Straßenabschnitte sollen zu einem Ring verbunden werden. Es sollen 270 m neue Straße entstehen, 15 neue Bäume gepflanzt werden und neue Straßenlampen errichtet werden. Wie viele Wohnung genau entstehen sollen, ist noch unklar. Laut Aussagen von Thomas Zylla ist hier eine drei- bis viergeschossige Bebauung geplant.

Akazienhof als das Sorgenkind der Falkenseer

Seit Jahrzehnten wird an diesem Stadtteil irgendetwas gebaut. Bis heute ist unklar, wie das Projekt enden soll. Da jetzt endlich ein neuer Investor gefunden wurde, der bereit ist im Akazienhof Wohnungen zu errichten, darf man gespannt sein.

Die Bürger sind grundsätzlich alle dafür, dass neue Wohnungen im Akazienhof entstehen.

So können in der Zukunft mehr Menschen Platz im Akazienhof finden und somit kann die Stadt wachsen. Insgesamt 120 neue Wohnungen sind zunächst geplant, aber nur vierstöckige Immobilien, da die sonst notwendigen Fahrstühle zu teuer wären.

Protest der Anwohner

Die Anwohner der Einfamilienhäuser protestieren aber gegen eine Maßnahme der Errichtung der neuen Wohnungen. Sie wollen verständlicherweise nicht im Schatten einer Betonwand leben, direkt neben dem Neubaugebiet. Außerdem haben die Anwohner schon für die Straße bezahlt, nun sollen die Anwohner der Einfamilienhäuser das zweite Mal zur Kasse gebeten werden, da die Straße erneuert werden soll.

Ich kann den Frust der Anwohner durchaus verstehen und somit ist vermutlich mehr als sicher, dass es zu einer erneuten Debatte über den Ausbau der Gehwege und Straßen kommen wird.
Bürgermeister Heiko Müller (SPD) machte deutlich klar, dass man nicht nur den wirtschaftlichen Aspekt sehen darf: „Wir dürfen nicht nur die Gutverdienenden sehen, die sich ein Grundstück mit Häuschen leisten können.“

Eine Bürgerversammlung im Januar

Im Januar soll eine Bürgerversammlung stattfinden. Es soll geklärt werden, ob der Akazienhof nun weiter mit Wohnungen ausgebaut werden soll oder die Einfamilienhäuser alleine stehen bleiben. Die Bürger sind nicht grundsätzlich gegen den Ausbau des Akazienhofs, doch meinen einige: „Es soll ins Gesamtbild passen.“

Einige Anwohner zeigen sich auch über den anstehenden Lärm durch die neuen Nachbarn und das nahe gelegene Einkaufszentrum beunruhigt. Falls man sich mit den Anwohnern der Einfamilienhäuser und der Stadtverwaltung einigen kann, so wird man vermutlich bald ein fast schon „neues“ Stadtviertel Akazienhof begrüßen können.

News und Entwicklungen aus Berlin

Berlin VisabrcWillkommen auf meiner Seite – Hier erwarten Euch jede Menge Blogs und Einträge über Entwicklungen rund um Berlin. Diese meine Stadt wird ja immer präsenter, weltweit, sie wird flankiert von großen Umbauten und zugleich einer Sehnsucht nach Restaurierung, die es unbedingt zu kommentieren gilt.

Blogs mag ich deshalb, weil sie jenseits eines festgelegten journalistischen Dogmas argumentieren können und dabei immer auch Raum für plötzliche Veränderungen lassen: Ein Journalist der FAZ kann seine Kolumne nicht plötzlich gänzlich anders abfassen und etwa linke Theorien preisen, diesen Wandel nähmen ihm seine Leser nicht ab. Aber gerade in diesem Wandel und in der Bereitschaft zu reagieren, zeigt sich meiner Meinung nach der wahrhaft kritische Geist: Die Verkörperung des Wandels findet sich gerade in einer flexiblen Betrachtungsweise, die dabei freilich gewisse grundlegende Eigenschaften immer wahrt. So bemühe ich mich natürlich, meine Berichte und Kommentare anhand von Fakten zu präsentieren – aber warum soll meine Meinung, einmal gewonnen, immer die gleiche bleiben? Politisch bin ich wahrscheinlich eher liberal, obwohl ich mit der FDP nicht viel anfangen kann, die Staatsgläubigen von links jedenfalls erscheinen mir oft genug ziemlich suspekt. Politik ist natürlich keine Privatsache und ein offener Diskurs immer auch Ausweis einer erwachsenen Gesellschaft. Aber die meisten Leute legen es in der Politik geradezu auf die Auseinandersetzung an, sie streiten, hetzen, verunglimpfen. Damit habe ich nichts am Hut und werde mich deshalb auch nicht zur politischen Landschaft in Berlin weiter äußern.
Viel mehr interessieren mich kulturelle Veränderungen und Veränderungen, die unsere Lebensqualität spürbar verbessern. So habe ich neulich von einer unsichtbaren Zahnspange gelesen, über die ich später unbedingt berichten will. Auch der ständige Schrei nach Bedeutung, den viele (Neu)Berliner immer wieder ausstoßen, interessiert mich, lässt sich doch Bedeutung nicht herbeireden, sondern wird verliehen. Wenn Berlin sich mal wieder als Metropole von Weltgeltung präsentiert, amüsiert mich das als Ur-Berliner natürlich, aber ich empfinde es auch mittlerweile in vielen Bereichen als berechtigt. Vor allem als Bewohner aus Berlin Spandau finde ich das amüsant. Auch dazu gleich mehr. Und ich möchte kurz für den Immobilienmakler aus Spandau TopAsset Immobilien & Service GmbH werben 🙂
Und ich werde auch immer mal wieder auf Entwicklungen im Bereich der Gesundheit eingehen, die ich für wichtig und interessant halte. Berlin hat auch da viel zu bieten.
Ich hoffe natürlich auf regen Austausch und auf jede Menge Kritik. Eine Diskussion anzustoßen ist doch etwas wunderbares und manchmal ist Provokation auch nötig. Aber ich möchte nicht nur polemisieren, sondern gleichfalls berichten was ich für wichtig und sinnvoll halte. Das Material dafür liefern mir meine Sinne und meine Stadt. Berlin wacht nämlich endlich auf und obwohl auch weiterhin jede Menge (finanzielle) Hilfe von außen kommt, wächst doch nun auch eine Mittelschicht, die Geld ausgibt, Steuern erwirtschaftet und die dabei auch noch oft genug kreativ, progressiv, nicht selten avantgardistisch tätig ist. Berlin ist demnach Baustelle und Petrischale zusammen und es würde mich kaum wundern, wenn meine Stadt auch in den kommenden Jahren an Bedeutung gewänne. Natürlich, das alles hat historische Ursachen und der Boom beruht selbstverständlich auch auf historisch glücklichen Fügungen. Doch im Ganzen ist es immer auch die Bevölkerung, welche einen Wandel gestaltet und so ist es auch hier.
Viel Spaß also beim Lesen!